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Presse Release

25.06.2009

BZA warnt vor Fehlinterpretationen der TK-Statistik
zu Fehlzeiten von Zeitarbeitern 
 
Der Bundesverband Zeitarbeit warnt vor Fehlinterpretationen bei der aktuellen Berichterstattung über Fehlzeiten von Zeitarbeitnehmern. Die Techniker Krankenkasse (TK) hat am 23.6.2009 ihren Gesundheitsreport 2009 mit dem diesjährigen Schwerpunkt "Zeitarbeit" vorgestellt. Diese Studie bezieht sich ausschließlich auf bei der TK versicherte Arbeitnehmer. Die Daten können daher nicht verallgemeinert werden. So haben z.B. alle AOK-Mitglieder Fehlzeiten von mehr als 16 Tagen, was die 14,7 Tage von Zeitarbeitnehmern bei der TK wiederum in einem anderen Licht scheinen lässt.

Darüber hinaus hat die TK klargestellt, dass Zeitarbeitnehmer überdurchschnittlich oft körperlich anstrengende Tätigkeiten ausführen – und vor allem deswegen häufiger krank sind. Nicht die Zeitarbeit, sondern das Einsatzgebiet ist hier also für die Fehlzeiten hauptverantwortlich. Zudem wurde eine Umfrage unter Zeitarbeitnehmern aus dem November 2008 mit verschiedenen Umfragen unter allen TK-Mitgliedern verglichen, die bis in das Jahr 2002 zurückreichen. Dieser Teil der Studie steht also auf dünnem Eis. Auf diese Schwächen des Reports wurde in der Pressekonferenz, an der auch BZA-Präsident Volker Enkerts teilgenommen hat, ausführlich hingewiesen.

Das Thema „Gesundheit“ ist ein Hauptanliegen der Zeitarbeit – nicht zuletzt haben die Unternehmen auch ein ureigenes wirtschaftliches Interesse an gesunden Mitarbeitern. So haben viele BZA-Mitgliedsfirmen Initiativen gestartet, um krankheits- oder unfallbedingte Fehlzeiten von Zeitarbeitnehmern zu senken.

Quelle: www.bza.de

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